Besuch Celanese

Am 23. September 2025 waren vierzehn Mädchen und ich, Schülerinnen der E-Phase am FDG, bei einer Exkursion bei Celanese, eine Veranstaltung im Rahmen des Weltmädchentags. Celanese produziert Industriechemikalien und Spezialmaterialien wie Hochleistungskunststoffe und Polymere. Ein paar Fakten zum Chemieunternehmen Celanese Corporation: 1918 gegründet, in der chemischen Industrie tätig, mit dem Hauptsitz in Dallas, Texas. Da eine Reise dorthin zu lange dauern würde, besuchten wir Celanese Frankfurt im Industriepark bei uns in Höchst.
Nun möchte ich ein wenig über den Ablauf des Tages berichten.
Zuerst wurden wir herzlich begrüßt und durch die Ausstellung über die Historie der Corporation geführt. Anschließend bekamen wir
Einlassbänder, da wir ja nur als Besucher da waren. Nach einem Gruppenfoto ging es auch schon los; wir liefen gemeinsam über das Gelände zum denkmalgeschützten Peter Behrens Bau und schauten uns die Architektur an. Dann wurden wir zu einem Konferenzraum gebracht, und man gab uns blaue Kittel und Schutzbrillen.
An diesem Tag sollten wir selbstverständlich auch sehen, welche Produkte Celanese herstellt. In Fünfergruppen wurden wir von drei Mitarbeitern herumgeführt. Zuerst schauten wir uns die Holzleimabteilung an. Hier wird der Leim getestet auf Eigenschaften wie Hitzebeständigkeit, Wasserfestigkeit, maximale Belastung und vieles mehr. Bei einem anderen Test wird darauf geachtet, dass der Kleber – der, um die Nutzung zu vereinfachen – eine gute Tröpfchenbildung hat. Dies wird festgestellt, in dem man den Klebstoff aus kleinen Düsen auf eine sich drehende Rolle tropfen lässt und den Moment zwischen der Düse und der Rolle fotografisch festhält. Anhand dessen kann man feststellen, wie der Kleber sich später verhalten wird. Zuletzt wurden wir über Klebstoff aufgeklärt, auf dem wir alle tagtäglich laufen: der, der unseren Boden festhält! Auch hier gibt es verschiedene Merkmale, auf die man achten muss. Beispielsweise darf der Kleber nicht zu schnell trocknen, denn ansonsten wäre die Verwendung wenig nutzerfreundlich.
Anschließend gab es ein Mittagessen mit Wraps, leckeren Getränken, belegten Brötchen und Süßigkeiten. Gut gestärkt ging es dann weiter mit einem Rundgang durch einen Teil des Industriegebiets. Uns wurden die einzelnen Gebäude erklärt, Mitarbeiter vorgestellt und abschließend gab es noch ein Gespräch mit dem Chef einer unserer Führerinnen. 
Alles in allem fand ich die Exkursion sehr gelungen und hat mich dazu gebracht, mich mehr für Chemie zu interessieren. Ich würde sie jederzeit wieder machen und jeder Schülerin empfehlen, auch wenn sie Chemie nicht als ihr Lieblingsfach bezeichnen würde, daran teilzunehmen. Denn man weiß ja nie…
(Bericht von Linnea Riehl)

























