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Am Mittwoch vor den Osterferien hat Rebecca Lyson, eine ehemalige Schülerin der Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt und dort Schülerin von Frau Fritzges und Herrn Richter, eine Nachmittagseinheit mit den Q2 Französischgrundkursen in der Schulbibliothek des FDG durchgeführt.

Dies ließ sich thematisch gut in den Unterrichtsstoff einbinden, da wir zuvor im Französischunterricht die deutsch-französischen Beziehungen und damit das während des Zweiten Weltkriegs herrschende Vichy-Régime sowie die Bedeutung von Zeitzeugen  für das Erinnern an den Holocaust behandelt hatten. Rebecca Lyson hat das Buch der jüdischen Holocaustüberlebenden Rachel Jedinak vom Französischen ins Deutsche übersetzt und von deren Leben sowie von ihren eigenen Erfahrungen während ihres Studiums in Paris berichtet.

Besonders im Kopf geblieben ist uns hierbei die Geschichte mit den französischen Nachbarn Rebeccas. Sie erzählte, dass sie ihr Fahrrad in Paris immer auf dem Hinterhof in Paris abgestellt habe, was ihren französischen Nachbarn dazu veranlasste, ihr einen Zettel zu schreiben, mit der Frage, ob es denn schon wieder eine deutsche Besatzung gäbe.

Einsamkeit begegnet uns über Alters- und Herkunftsgrenzen hinweg und ist eines der Symptome von kapitalistischen Gesellschaften geworden: In Japan stehlen Seniorinnen, um im Gefängnis weniger einsam zu sein, in Alten- und Pflegeheimen vereinsamen die Bewohner:innen, weil Angehörige keine Zeit für einen Besuch haben, unsere Individualisierung und der Anpassungsdruck haben auch viele junge Menschen in die Isolation und die Scheinwelt der sozialen Medien getrieben. Unser Streben nach Likes und Anerkennung im Virtuellen verdrängt das soziale Miteinander. Mehr als die Hälfte der jungen Menschen in Europa fühlt sich einer neuen Umfrage für die Bertelsmann-Stiftung zufolge einsam. Wir sind den Fragen nachgegangen: Was bedeutet Einsamkeit, was Alleinsein? Wie können wir diesen Zustand überwinden? Gibt es positive Aspekte von Einsamkeit?

Einsamkeit kennt viele Formen.pdf

Kartenverkauf:

  • Mo 28.04., 1. Pause im Foyer
  • Mi 30.04., 1. Pause im Foyer
  • Mo 05.05., 2. Pause im Foyer 
  • Di 06.05., 2. Pause im Foyer

Auch in diesem Jahr präsentieren Schülerinnen und Schüler der Q2 unter der Kursleitung von Frau Meinel, Frau Braun und Frau Trikic im Mai ihre Theaterproduktionen – ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens am FDG. Die Aufführungen finden in der Biringer Halle statt und laden alle Interessierten herzlich dazu ein, die Ergebnisse intensiver Probenarbeit live mitzuerleben.

 

Premiere des Kurses von Frau Meinel: 28.04.2025
Weiterer Aufführungstermin: 29.04.2025
 

Premiere des Kurses von Frau Trikic: 08.05.2025
Weiterer Aufführungstermin: 09.05.2025
 

Premiere des Kurses von Frau Braun: 22.05.2025
Weiterer Aufführungstermin: 23.05.2025

Beginn jeweils um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Biringer Halle

 

Podestaufbau durch die E-Phase – Engagement mit Wirkung

Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase, die den Zuschauerbereich mit großem Einsatz vorbereitet haben. Der Podestaufbau wurde in Eigenregie unter Anleitung von Frau Meinel, Frau Braun und Frau Trikic durchgeführt.

Dieses Projekt ermöglichte nicht nur praktische Erfahrungen im Veranstaltungsbereich, sondern förderte zugleich Verantwortungsbewusstsein und Teamarbeit.

Mensch, Natur und Technik – wer steuert hierbei eigentlich noch wen? Der Mensch ist und hat ein ambivalentes Wesen, das im ständigen Hin und Her zwischen Kultur, Wissenschaft und Handygetöse manchmal sich selbst aus den Augen verliert. Woher kommt das? Wie sind wir so geworden? Helfen uns Stiluntersuchungen weiter? Und was sagt die Wissenschaft oder die griechische Mythologie dazu? 

Mit diesen und anderen Fragestellungen hat sich der DS-Kurs seit September beschäftigt, verschiedene Einflüsse und Quellen verarbeitet und eigene Antworten in theaterästhetische Momente umgewandelt. 

Kartenverkauf:

  • Di 22.04., 2. Pause im Foyer
  • Mi 23.04., 2. Pause im Foyer
  • Do 24.04., 2. Pause im Foyer 
  • Fr 25.04., 2. Pause im Foyer

oder über Frau Meinel

Plakat wer steuert wen.pdf

Bericht über die Exkursion des Geschichte-LOKs zum Hessischen Rundfunk 

In den letzten drei Wochen hat sich unser Geschichte-LOK, geführt von Herrn Dr. Fuad Alidoust, intensiv mit dem Nahostkonflikt beschäftigt und verschiedene Perspektiven, die in diesem Konflikt vertreten sind, beleuchtet. Am Montag, dem 24. Februar 2025, hatten wir dank des Vereins „Journalismus macht Schule“ die Gelegenheit, uns zusätzlich mit dem Journalisten Oliver Feldforth vom Hessischen Rundfunk zu treffen, um ihn zu diesem Konflikt zu befragen, da er selbst als Berichterstatter in Israel war. 

Um 9:45 Uhr traf sich der Kurs am Bahnhof Frankfurt-Höchst, um gemeinsam zum Hessischen Rundfunk zu fahren. Nach einer kurzen Einweisung vor Ort, versammelten wir uns noch einmal, um von Herrn Dr. Alidoust mit leckeren Keksen überrascht zu werden. Gestärkt stimmten wir uns auf das Ziel der heutigen Exkursion ein: Einen praxisnahen Einblick in den Nahostkonflikt zu erhalten. 

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